Radpilgern  mit Sinn und allen Sinnen
Im Jahr 2016 ist zum 500sten Jahresstag des Thesenanschlags an der Schlosskirche zu Wittenberg, eine Radpilgergruppe mit 25 Teilnehmern von Kaufering nach Wittenberg geradelt. Viele Stationen des Wirkens von Luther konnten erlebt werden. Ein ganz besonderes Ereignis.

Luther Tour 2016

Das Radpilgern wird immer populärer. So hat beispielsweise die Evang.-Lutherrische Kirche in Bayern das Buch „Wege zum Wachsen eröffnen“ heraus-gegeben. Einen Ausschnitt, verfast von Jürgen Nitz ist nebenstehend dargestellt und kann herunter geladen werden.

Auszug aus dem Buch „Wege zum Wachsen eröffnen“

Oliver Gußmann, Michael Kaminski, Thomas Roßmerkel ISBN978-3-00-065182-3

Jakobuswege er- fahren – Aufbrechen auf Jakobus Radpilgerwegen verfasst von Jürgen Nitz, Pfarrer Evang.-Kirchengemeinde Kaufering Wer aufbricht auf einen Pilgerweg macht neue Entdeckungen, lernt Menschen, sich selbst, Gottes Schöpfung und den Schöpfer, manchmal sogar neue innere und äußere Welten kennen. Er-fahrung bedeutet Bewegung, Verlassen des Gewohnten, neue Horizonte, neue Begegnungen... all das macht die Faszination des Pilgerns aus. Viele Menschen brachten solche persönlichen Erfahrungsberichte in Bewegung. Uns brachten diese berührenden Lebenszeugnisse auf Radpilgerwege. …………

Presse und Veröffentlichungen

Mit dem Rad auf Pilgertour;

Hilpoltsteiner Kurier vom 26.11.2019

verfasst von Andrea Karch

Jahresabschluß-Bericht 2020  „Jakobus Radpilger Projekt der ELKB/ADFCverfasst von Jürgen Nitz, Pfarrer Evang.-Kirchengemeinde Kaufering     Ein unglaubliches Jahr 2020 liegt hinter uns – das produktivste Jahr für die Jakobus  Radpilgerwege, seitdem wir diese Idee in die Wirklichkeit umsetzten.  Dank der Finanzierung durch die Abt. „Kirche & Tourismus“ (Kirchenrat Rossmerkel)  hatten  wir bis Ende 2019 etwa 3.000 km Jakobuswege als GPX Track für das Internetportal mit dem  Namen www.radpilgern-bayern.de erschlossen. Es sollten kostenlose GPX Tracks zur  allgemeinen Verfügung gestellt werden, die dann auf Navis oder Handys auf Radrouten die  Radpilgernden digital leiten – also ein Internet Projekt werden.  Dann kamen im Frühjahr die Landkreise Bad Kissingen, Schweinfurt, Main-Spessart und  Würzburg Land, sowie Mobil Hessen, die unseren Jakobus Radpilger Weg Fulda- Würzburg  sofort auf die Schilder bringen wollten und dies sofort umsetzten ………… Mit dem Rad auf Pilgertour Von Andrea Karch  Thalmässing – Beides hat in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt: das Pilgern auf dem Jakobsweg und das Radfahren. Jetzt kann man beides miteinander kombinieren. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) plant die Ausweitung des Radpilgerns, eine künftige Wegstrecke führt von Nürnberg über Wendelstein, Roth, Allersberg und Hilpoltstein durch das Gemeindegebiet Thalmässing. Diesen Jakobus-Radpilgerweg NürnbergEichstätt hat der Radwege-Experte Helmut Neuweg von der Firma Klimaschutz-Consulting den Mitgliedern des Finanz-, Personal- und Sozialausschusses in der Sitzung am Mittwochabend vorgestellt. Von Hilpoltstein kommend geht der Weg über Pyras und Eysölden nach Thalmässing undvondortanderHeimmühle vorbei auf einem Schotterweg nach Reinwarzhofen. Von dort geht es weiter nach Ruppmannsburg, Landersdorf und Großnottersdorf. Über den AusbaudesWegesvonThalmässing nach Reinwarzhofen als Alltagsradweg, der benutzt wird, wenn man zur Schule, zur Arbeit oder zum Einkaufen will, hat die Jakobusweg führt auch durch Thalmässinger Gemeindegebiet – Hoffnung auf touristische Wertschöpfung Kommune bereits ein erstes Gespräch mit dem Staat geführt. „Den Weg über den Mühlbach haben wir gewählt, weil wir da- für wenig Grunderwerb brauchen“, so Bürgermeister Georg Küttinger (TL). Dieser Weg soll für die Alltagsradler asphaltiert werden, damit er auch winterdiensttauglich ist. Den Pilgerradlern reiche, so Helmut Neuweg, auch der jetzige Ausbau als Schotterweg. „Die Pilger wollen sich ja anstrengen.“ Die Jakobus-Radpilgerwege, die von Pfarrer Jürgen Nitz initiiert wurden, sind in ganz Deutschland einheitlich beschildert nach den Richtlinien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV), erläuterte Neuweg. Auf die Kommune kommen für Pla- nung und Beschilderung rund 3500 Euro zu, rechnete er vor.  Dass dieser Pilgerradweg durch Eysölden führt, gefällt Bürgermeister Georg Küttinger besonders, weil beispielsweise derneueFränkischeWasserradweg diesen Gemeindeteil nicht tangiert. Die Kommune erhofft sich davon auch eine touristische Wertschöpfung, sprich mehr Übernachtungen. Gemeindeentwicklungsmanager Lars Strobel überlegt unter anderem, ob sich der neue Weg mit dem laufenden Dorferneuerungsverfahren oder dem Kommunalen Denkmalkonzept verknüpfen lässt. HK Diese Schilder weisen den RadpilgernkünftigdenWegdurchdas Gemeindegebiet. Foto: ELKB